extra Küche

Written by admin on Oktober 19, 2010

Die Küche – das Herzstück meiner Wohnung

Ich habe wirklich immer Glück gehabt. Sooft ich auch schon umgezogen bin: Meine Küchen waren nie nur Kochnischen, sondern immer groß genug für einen echten Raum. So komme ich auf 2 Kücheneinrichtungen in bisher 4 Wohnungen.

Als erstes kam ein simpler Küchenblock aus dem Discount-Möbelgeschäft, aber immerhin schon für für 1300 Euro. Die Küche war mit Buche-Furnier damals in und enthielt alles, was ich brauchte: Kühlschrank, Herd, Dunstabzugshaube, Spüle, und ein paar Hängeschränke. Ich kaufe einen passenden Tisch und schon bald hatte sich die Kombi als Wohnzentrum bewährt. Ich weiß nicht, wie das immer kommt: Aber plötzlich findet der Großteil einer Party immer in der Küche statt. So auch in Wohnung Nummer 1.

Die verließ ich 2 Jahre später, nicht aber die Küche. Im neuen Raum musste sie allerdings anders gestellt werden. Er war zwar insgesamt größer, aber verwinkelt und so musste der Kühlschränk ein Solo-Dasein in einer anderen Raumecke fristen als die Zeile.

Bald allerdings kam das, was ich selbst den “Buche-Koller” getauft habe: Ich konnte diese Holzfarbe einfach nicht mehr sehen. Und passenderweise folgte Wohnung Nummer 3. Die war außergewöhnlich, verteilte sich über 2 Ebenen, hatte Parkett, rautenförmige, moderne Fenster und einen offenen Koch-/ Ess-Bereich. Da musste nun auch die Küche schicker werden. Ich war bereit, richtig was anzulegen, beim Küchenfachmann. Hochglanzfronten sollten es sein, in zeitlosem Weiß mit einer Nussbaum-Arbeitsplatte und Geräten sowie Griffen in gebürstetem Edelstahl. Eine kurze Küchenzeile wurde unter die Schräge in der Wohnung eingepasst. Ihr gegenüber sorgte ein breiter Küchenblock für eine Abtrennung zum Essbereich. Dieser erforderte eine extra-breite Arbeitsplatte. Und Design kostet – das Vierfache meiner vorherigen Küche.
Die Investition aber bereue ich nicht. Endlich war optisch wie praktisch alles genau meinen Bedürfnissen angepasst. Da ich gerne koche, war es mir das absolut wert.
Außerdem hatte ich beim nächsten Umzug denselben Küchenfachman an meiner Seite. Er hatte noch alle Pläne, alle Maße, alle Artikelnummern. So konnte ich für den neuen Raum problemlos Schränke ergänzen und die “alten” Möbelstücke mühelos neu verplanen. Aus der Arbeitsplatte des Küchenblocks zum Beispiel ist ein erhöhter Esstisch auf Chromfüßen geworden. Eine Art Tresen, wenn man so will. Der ist natürlich wieder der Mittelpunkt für jede Feier. Und für mich bleibt die Küche das pulsierende, sensible Herz meiner Wohnung.

Mein Küche: Hier schlage ich Sahne, hier klopfe ich Schnitzel – und egal, wohin ich gehe: das Zentrum für Genießen nehme ich immer mit.

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